Bei einem Überlaufpool fließt das Poolwasser über den Poolrand in eine Überlaufrinne, welche den ganzen Pool umrandet. Von hier aus kommt es dann in einen Ausgleichsbehälter (auch Schwallwassertank genannt), der meistens direkt neben dem Technikschacht liegt. Und genau in diesem Ausgleichsbehälter befindet sich auch ein ganz wesentlicher Teil der Überlauftechnik. Messsonden prüfen laufend die Menge des Wassers und steuern automatisch, ob Wasser ins Pool geleitet oder abgesaugt werden soll. Von diesem Ausgleichsbehälter gelangt das Wasser dann in den Filterkreislauf. Im Gegensatz zum Skimmerpools ist das System technisch viel aufwendiger und braucht mehr Platz, auch besonders wegen seines unterirdischen Ausgleichsbehälter. Bei einem Überlaufpool mit einem bündigen Wasserspiegel soll der waagrechte Höhenunterschied auf die gesamte Länge laut der Bädernorm DIN 19643 maximale Abweichungen von nicht mehr als +/- 2 mm aufweisen, wir empfehlen aber +/- 1,5 mm nicht zu überschreiten und das ist bei der Herstellung des Fundaments nur mit Ausgleichsmassen zu erreichen.

Beim Überlaufpool fließt also das überschüssige Wasser in die eingebaute Überlaufrinne, welche dann das Wasser aufnimmt und es anschließend in den Ausgleichsbehälter weiterleitet. Mit einer fachgerechten Pooleinströmung (Anordnung der Düsen) lässt sich des Weiteren in Verbindung mit einer umlaufenden Überlaufrinne eine gleichmäßige, weitgehend totraumfreie Poolwasserhydraulik erreichen. Dieser positive Effekt besteht hauptsächlich darin, dass das „abgebadete“ Poolwasser innerhalb sehr kurzer Zeit von der gesamten Wasseroberfläche über die Überlaufrinne der Poolwasseraufbereitung zugeführt wird. Bei tieferen Rinnen ist wegen der zu vermeidenden Geräuschentwicklung beim Ansaugen des Wassers auf eine Ablaufschräge von mindestens 12 Grad zu achten.

Bei einem Überlaufpool fließt das Wasser über den Rand hinaus und prallt nicht gegen die Poolwände. Des Weiteren sieht man beim Schwimmen nicht in den Poolrand sondern man blickt darüber hinaus. Aber der Vorteil ist neben einer besseren Oberflächenentwässerung, eindeutig die Optik. Im privaten Schwimmbadbereich wird der Einsatz der Überlaufrinnentechnik immer häufiger, nicht zuletzt aus ästhetischen Gründen. Ein Wasserspiegel in Poolhöhe bietet dem Schwimmer zweifelsohne eine optisch hervorragende Blickbeziehung.

Ein wesentlicher Vorteil ist es auch, dass der Pool sowohl rundum sauberer ist, als auch, dass an den Poolrändern keine Verfärbungen entstehen.

Wenn wir es einfach und kurz zusammen fassen sollen und bei Euch das liebe Geld nicht an erster Stelle steht: Legt’ Euch einen Überlaufpool zu!

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